Wir segeln von Gran Canaria in Richtung Karibik St. Lucia in die Rodnay Bay (Start am 22.11.10)- "Victoria“ - REINKE 12 M (Beendet)
Wir segeln von Martinique (Karibik) in's Mittelmeer- Freya (Bavaria 44) (Beendet)
Wir segeln von Porto S. Stefano in Richtung Karibik (27.10. - ca. 10.12.2006)- Freya (Bavaria 44) (Beendet)
  
Wir segeln von Gran Canaria in Richtung Karibik St. Lucia in die Rodnay Bay (Start am 22.11.10) (Beendet)



Boot: "Victoria“ - REINKE 12 M   Skipper: Kay Böhme

Wir segeln von Gran Canaria in Richtung Karibik-St. Lucia in die Rodnay Bay, ohne Zwischenstops.
Das Boot wird dann von dort im Januar 2011 zu einer 2 jährigen Weltumseglung aufbrechen.




Die Crew ist inzwischen auf Martinique wohlbehalten angekommen !!! Nach ersten Informationen sind sie vergangene Nacht eingetroffen. Die Handys funktionieren wieder, alle sind erreichbar und werden sich bestimmt umgehend zu Hause melden. Ein frohes Weihnachtsfest für alle und ein erfolgreiches neues Jahr!!!
 


Es ist vollbracht (23.12.2010 12:45 Uhr)
14° 01' 00'' N 60° 57' 00'' W

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Mittwoch, 22.12. und Donnerstag, 23.12.10

Sorry für die lange Wartezeit, es gab technische Probleme und dass die Nachricht vom 18.12. nicht hochgeladen war, haben
wir zu spät erfahren.

ES IST VOLLBRACHT !!!! Wir sind am Ziel! Nach 4,5 Wochen haben wir am Dienstagabend gegen 23 Uhr Ortszeit in der Marina
auf Martinique angelegt. Baumi und Susi, die beiden Freunde von Torsten und Sebi warteten bereits im Hafen auf uns. Es gab
ein großes Hallo und mit großer Freude wurde der ein oder andere Willkommensdrink an Deck getrunken. Sagen wir, der Landfall
war eine große Party :o)

Den Tag haben wir dann in der Marina verbracht, Tina und Gritti waren bissl bummeln, haben ein großartiges Eis gegessen, eine
Tonic getrunken, die hätte nicht besser schmecken können und ein frisches Schoko – Croissants genossen. Ein Traum! Die Jungs
verbummelten den Tag an Deck und später bei einem frisch gezapften Bier in der Mango Bay Bar.
Dort hatten wir abends auch einen Tisch reserviert. Für die langersehnten Spare Ribs. Leider wurden wir auch diesmal mit diesem
Wunsch, besser unsere Heißhunger, enttäuscht. Die gibt es dort nämlich nur am Wochenende. Gegessen haben wir dann trotzdem
sehr lecker. So ist der Tag schnell und genussreich vergangen.

Heute morgen waren wir alle relativ zeitig wach. Kay und Basti übernahmen die Wartungsarbeiten an der Maschine, Tina und Gritti
waren noch mal auf dem Markt und der Rest (die, die morgen noch nicht zurückreisen, sondern noch 14 Tage Karibik anschließen)
waren ihren Proviant einkaufen. Alles in Allem haben wir doch mehr Zeit benötigt als erwartet und sind erst 15 Uhr Ortszeit aus dem
Hafen von Martinique ausgelaufen, Endziel St. Lucia.

Wir haben dafür knappe 4,5 Stunden gebraucht. Auf St. Lucia angekommen, war dann alles ganz einfach. Wir konnten einen super
einfachen Anlegeplatz finden. Der war zwar zwischen gigantischen Motor- und Segeljachten, aber das war uns egal. Nach einem
Drink, der unsere endgültige Zielerreichung feierte, waren wir hier im Hafen in einem kleinen Restaurant und haben super lecker
gegessen. Ein perfektes Filetsteak!
Allerdings waren wir alle sehr müde und kaputt, so dass wir nur mit einem harten Kampf bis Mitternacht durchgehalten haben, um
Torsten zu seinem Geburtstag zu gratulieren. Ein schöner Abschluss für den letzten Abend!

Morgen werden wir die letzten Stunden dafür verwenden, die Sonne noch ein wenig zu genießen. Gegen Nachmittag werden wir
dann zum Flughafen fahren und dort voller Vorfreude in den Flieger nach Hause steigen.

Natürlich möchten wir im Anschluss an diesen Törn noch ein paar allgemeine Worte an Euch richten. Dies wird ja heute die letzte
Nachricht auf diesem Wege sein. Zuerst möchten wir uns bei allen ganz lieb für die seelische und moralische Unterstützung, die wir
von Euch für diese Reise bekommen haben, bedanken. Es war schön und gut zu wissen, dass Ihr in Gedanken immer bei uns
gewesen seid. Natürlich auch danke für die netten, lustigen, informativen Nachrichten via Irridium. Danke für die ständigen Wetter
Updates, auch wenn wir uns deren Inhalt natürlich anders vorgestellt und erwünscht hatten!
Dieser Törn wird für ewig in unseren Erinnerungen bleiben, all die lustigen, spannenden, gemütlichen Momente, die wir hier, in dieser
doch langen Zeit, zusammen verbracht haben. Vielen Dank fürs Lesen des Livetickers und für das aufmerksame Verfolgen unserer Reise!

Wir wünschen Euch Allen ein schönes Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Die Blauwassersegler Jürgen, Torsten, Sebi, Basti, Grit, Tina und Skipper Kay


Land in Sicht (21.12.2010 21:58 Uhr)
14° 30' 00'' N 60° 38' 00'' W

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Dienstag, 21.12.10

Land in Sicht!!! Ortszeit 15 Uhr (MEZ – 5) haben wir den ersten Berg von Martinique am Horizont entdeckt! Großartig!
Kurz vorher haben wir auch den 60. Längengrad für die letzte Stunde der Zeitumstellung überschritten und haben damit jetzt
5 Stunden Differenz zu Deutschland.

Die Stimmung an Bord ist großartig, alle freuen sich jetzt auf die Ankunft und den Landfall. Sebi hat das Handy schon auf Empfang
gecheckt, Torsten steckt Wegepunkte für die Einfahrt in die Marina. Alle sind gespannt, ob wir heute noch an Land gehen können
oder es doch zu spät wird. Schauen wir mal.

@ Silvio: Herzlichen Glückwunsch zu deinem heutigen Geburtstag! LG Gritti
@ Seefe: auch Dir alles Liebe und Gute zu Deinem morgigen Geburtstag und ich wünsch
Euch eine tolle Party, bei der ich ja nun leider doch nicht dabei sein kann. Ich hoffe
ich sehe Euch alle nächste Woche wieder. LG Gritti
@Vonni: auch Dir für übermorgen Alles Liebe und Gute!! Und natürlich einen super schönen
Urlaub :o) wenn Ihr auf Martinique seid, geht doch bitte in die Mango Bay Bar, ich
hab dort was hinterlegt… vielleicht klappt ja die Übergabe. Kuss Gritti
@ Ronny: Rufst du Vonni & Jenne bitte noch mal an und sagst Ihnen das? DANKE
@ Nico: Herzlich Glückwunsch an den Oberförster LG Torsten
@ Liebe Grüße von Tina an all Ihre Mitarbeiter! Nicht aufgeben bei dem vielen Schnee. Ich
denke an Euch!


Kurz vor Land in Sicht (20.12.2010 19:47 Uhr)
14° 58' 00'' N 57° 55' 00'' W

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Sonntag, 19.12. und Montag, 20.12.10

Die Nacht von Samstag zu Sonntag war schlimm. Es schaukelte wie wahnsinnig, die Wellen knallten laut an das Boot und im Inneren flog alles durcheinander. Überall knackte und knarrte es und keiner an Bord konnte auch nur annähernd schlafen.
Die Nachtwachen hatten zudem noch mit Regen zu kämpfen, wir mussten auf dem letzten Abschnitt der Reise tatsächlich noch mal die Ölsachen aus den Tiefen der Schränke herausholen.

Der gestrige Tag war dann durchwachsen, was super schön war, da es dadurch nicht so unendlich heiß an Deck war.

Zum 4. Advent hat Jürgen einen traumhaften Schokoladenkuchen aus einem Tortenboden und Nutella gezaubert und der schmeckte auch ohne Glühwein mit einem einfachen Kaffee.

Heute ist es dafür um so heißer, die Sonne brennt wieder von einem azurblauen Himmel, leichte Passatwolken, allerdings noch immer minimaler Wind.
Wir haben noch knappe 180 Seemeilen vor uns, was heißt das wir ab Morgen Mittag Land sehen und voraussichtlich am morgen Nacht in den Hafen von Martinique einlaufen werden. Dort wird eine Dusche auf uns warten, ich hör sie schon ganz laut rufen :o) Wir zwei Mädels freuen uns inzwischen unendlich darauf mal wieder Haare waschen und unter Süßwasser duschen zu können. Ein Traum!

Ansonsten ist alles gut, die Stimmung an Bord ist prima, es freuen sich jetzt Alle auf den Landfall und die Spare Ribs in der Mango Bay Bar. :o)


ein Tag ohne Sonne (18.12.2010 22:12 Uhr)
15° 04' 00'' N 53° 30' 00'' W

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Freitag, 17.12. und Samstag, der 18.12.10

Die beiden letzten Tage waren sehr unterschiedlich. Gestern war ein super heißer Tag mit immer noch zu wenig Wind, so dass
wir den ganzen Tag mit Motor unterwegs waren. Da der Autopilot nicht zu reparieren ist, müssen wir auch nach wie vor manuell steuern.

Heute war von der Sonne nicht viel zu sehen, seit dem Vormittag sind dicke Wolken am Himmel, zeitweise Regenschauer und keine
Sonne zu sehen. Dadurch sind zwar „nur“ 25 Grad aber dafür richtig gut Wind. So stark, das wir sogar die Segel reffen mussten. Wir s
ind stellenweise tatsächlich 10,9 Knoten gesegelt. Die Stimmung war großartig. Was leider nicht lange hielt, da dann die Hydraulikanlage
der Steueranlage defekt ging. Hieß, Sebi musste manuell mit der Notpinne steuern bis der Schaden behoben war.

Unser Freund, der Wal, schwamm auch heute wieder lange Zeit neben dem Boot. Zeitweise ließ er es sich nicht nehmen und sprang
ca. 10 Meter neben uns senkrecht aus dem Wasser. Was für ein wunderschöner Anblick, leider ohne Foto.

Dafür haben wir ein Foto von unserem Recycling-Minister Jürgen. Da es ja an Bord sehr wichtig ist, den Müll aus Platzgründen so optimal
wie möglich zu verrkleinern, hat er uns gelernt, was das für eine Milchpackung bedeutet. :o)

Für morgen wünschen wir Euch Allen einen schönen 4.Advent. Genießt Stollen und Glühwein, wir denken an Euch!


Meer, Meer und mal wieder fehlender Wind (16.12.2010 20:11 Uhr)
15° 14' 50'' N 48° 39' 34'' W

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Mittwoch, 15.12. und Donnerstag, 16.12.10

Es ist heiß, heiß, heiß. Sowohl unter als auch über Deck herrscht eine sengende Hitze. Leider wird dies durch den wieder
mal fehlenden Wind auch nicht besser. Der fehlende Wind macht uns erneut zu schaffen. Nachdem wir gestern noch mit
Segel unterwegs waren, haben wir heute resigniert erneut den Motor anschalten müssen. Den neuesten Berechnungen
von Kay zufolge, mussten wir unser Ankunftsdatum auf kommenden Donnerstag verschieben. Was die Stimmung an Bord
heute ziemlich nach unten drückte.

Gestern haben wir den 45. Längengrad überquert und somit die Uhr um eine weitere Stunde zurückgestellt, heißt der Zeitunterschied
zu euch beträgt jetzt 4 Stunden.
Da die Wachzeiten noch nach MEZ eingeteilt sind und wir diese seit Anfang noch nicht verschoben haben, ist der Sonnenaufgang
inzwischen erst am Vormittag nach 10 Uhr (Bordzeit = MEZ)

Höhepunkt des gestrigen Tages war ein Fang von Torsten, zur Abwechslung und großer Freude von uns allen war dies auch mal
wieder ein Bonito von ca. 45 cm und 3 kg.
Außerdem jagte uns gestern eine gigantische Regenwolke erst einen Schreck ein, brachte uns dann etwas guten Wind, zog dann
aber hinter unserem Boot wieder ab.

Heute haben wir dann tatsächlich einen Wal beobachten können. Torsten hat ihn direkt neben unserem Boot entdeckt. Er schwamm
ca. 30 Minuten neben uns, wobei er in unregelmäßigen Abständen immer wieder auftauchte und uns majestätisch seinen riesigen
Körper zeigte. Tina gelang es dann tatsächlich ein schönes Foto zu schießen.

@Cynthia: Nachträglich alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag ! LG Grit


17. und 18. Seetag auf dem Atlantik (14.12.2010 19:19 Uhr)
15° 26' 00'' N 44° 32' 00'' W

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Montag, 13.12. und Dienstag, 14.12.10

Die beiden letzten Tage verliefen total ruhig und fast lethargisch. Wir lagen auf dem Deck in der Sonne oder suchten den
Schatten, was ja nicht immer so einfach ist. Gestern war es aufgrund des fehlenden Windes unwahrscheinlich heiß. Die Sonne
brannte herab und es gab keine Abkühlung durch den Wind.
Der fehlende Wind war auch Ursache dafür, dass wir gestern den ganzen Tag mit Motor unterwegs sein mussten. Es wäre ansonsten
kein Vorwärtskommen möglich gewesen.

Inzwischen hat der Wind ein klein wenig aufgefrischt, aber wir schaffen immer noch nicht mehr als zwischen 5 und 5,5 Knoten.
Trotzdem haben wir 2 weitere Meilensteine geschafft: zum einen heute Nacht, während der Wache von Tina und Basti hatten wir
die 1035 Meilengrenze erreicht, also die Hälfte der Strecke von Kap Verde in die Karibik. Und dann haben wir heute Vormittag die
999 geknackt, sind jetzt also im dreistelligen Bereich. :o)

Natürlich hoffen wir auf mehr Wind damit wir schneller werden und vielleicht doch noch 3 Tage in der Karibik genießen können.

Ansonsten ist gar nix weiter passiert, allen geht’s gut und wir sind guter Dinge und guter Stimmung.

@Joe: 04.01. steht ! :o)


3. Advent auf See (11.12.2010 20:14 Uhr)
15° 26' 30'' N 40° 30' 50'' W

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Samstag, 11.12. und Sonntag, 12.12.

Nach einer äußerst unruhigen und wellenreichen Nacht, die uns das eine oder andere Mal durch unsere Kajüte rollte
und uns letztendlich zum Querschlafen bewegte, folgte ein windreicher Tag. Wir sind richtig gut vorwärts gekommen und
hatten eine super Geschwindigkeit. Den Tag verbrachten wir wieder gemütlich an Bord mit lesen, sonnen und faulenzen.

Eine weitere 87 cm große Goldmakrele, die letztendlich in leckerer Curry-Senf-Sahne- Soße schwamm, sorgte für ein äußerst
leckeres Abendessen.

Der oben gebliebene Parasailor sorgte für eine ruhigere, letzte Nacht, so dass wir heute Morgen entspannt und gut ausgeschlafen
zu einem super tollen Sonntagsfrühstück mit frisch gebackenem Baguette zusammen fanden.
Die Mädels hatten danach Beauty – Tag und hatten einen Eimer mit Süßwasser zum Haare waschen von den Jungs „spendiert“
bekommen. Was ein Geschenk! :o)

Zum Adventskaffee gab´s dann bei 30,9° leckere Eierkuchen für Alle !

Damit wir heute mal keinen Fisch essen müssen, blieb die Angel heute mal unberührt.

@ Katja: Alles Liebe und Gute zu deinem heutigen Geburtstag, LG Gritti
@ Mama & Papa von Gritti: darf ich mir für meine Rückkehr Hühnerfrikassee mit Erbsen und Kartoffeln
wünschen? Davon träume ich schon seit Tagen :o)
@ Atze: vielen Dank für deine lieben Grüße, Kerze brennt, alle Adventstürchen sind geöffnet
LG Basti
@ Betty: deine natürlich auch LG Gritti
@ Herzlichen Glückwünsche zu den 2 gewonnen Heimspielen an den Spitzenreiter der
Landesklasse LG Torsten
@ Laubi, Katrin, Robert K., André K.: Viel Spaß beim Gans essen, hätte gern mit gegessen.
LG Basti


14. Seetag der Wind ist genial (10.12.2010 20:27 Uhr)
15° 40' 00'' N 35° 41' 00'' W

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Donnerstag, 09.12. und Freitag, 10.12.

Wir haben heute einen Satz nach vorn gemacht! Die Meilen fliegen im Moment an uns vorbei und es gab heute deshalb gleich 2 Feste zu feiern: zum einem das Bergfest der Tour, wir hatten heute Nachmittag die Hälfte der Gesamtstrecke geschafft und zum anderen haben wir „nur-noch-1500 Meilen“ vor uns.
Wir segeln im Moment mit 6 – 6,5 Knoten über das Meer und die Welle kommt von hinten. Das Schlafen und Vorwärtsbewegen ist dadurch an Bord wieder etwas komplizierter geworden und unsere Tina ist führend am Tragen großer, blauer Flecke! An denen wir Anderen aber auch nicht vorbeikommen. Zu oft wird man gegen einen Schrank, Tisch oder eine Tür geschleudert.

Gestern gab es auch einen weiteren Anglererfolg zu vermelden: Torsten und Basti angelten 2 große Goldmakrelen kurz hintereinander, so dass es zum Abendessen Fisch in großer Menge und von Kay frisch gebackenem Brot dazu gab. Äußerst Lecker !!

Ansonsten geht’s uns allen gut, die Stimmung an Bord ist super, die Jungs sind schon knackebraun :o)

@Rene, Manu und Ana: Alles Liebe und Gute zu Eurem morgigen Geburtstag!


endlich Passatwind, 12. Seetag (08.12.2010 19:54 Uhr)
15° 45' 00'' N 31° 08' 00'' W

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Dienstag, 07.12. und Mittwoch, 08.12.

Der gestrige Tag verlief träge und faul. Highlight des Tages war eine Goldmakrele von 50 cm und ca.3 kg.

Heute kam nun der langersehnte Passatwind, so dass wir den Motor ausschalten und den Blister bzw. Parasailor hochziehen konnten.

Stimmung nach wie vor gut. Im Moment kocht Jürgen Käsespätzle und das gesamte Boot duftet nach gebratenen Zwiebeln.

@Marie-Luise: Bitte Rückmeldung per SMS aufs SAT Telefon ob am Montag alles geklappt hat. Danke Boscij
@Joe: ganz viel Spaß auf Norderney !!


Nikolaus war nicht an Bord (06.12.2010 18:42 Uhr)
16° 38' 30'' N 27° 29' 20'' W

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Montag, 06.12. 10. Seetag

Zur Nachtwache von Grit und Jürgen verließ der Wind uns erneut und wir fahren seitdem wieder mit Unterstützung des Motors.
Der Tag an sich verlief ruhig und faul, wir lagen viel an Deck, haben gelesen und geschlafen. Hatten leider nur 2 Bisse von wirklich winzigen Fischen, die wir wieder in die Freiheit entlassen haben und müssen von daher leider wieder auf den Fisch zum Abendessen verzichten.

Leider war auch der Nikolaus heute nicht bei uns. Kein einziges Paar unserer raus gestellten Flip Flops wurde gefüllt. :o(

@Jörg: ich wünsch Dir zu deinem morgigen Geburtstag alles Liebe und Gute LG Gritti


Sonntag, 05.12. 9. Seetag

Heute morgen gings dann endlich wieder los. Das Getriebe wurde gestern abend fertig gestellt, ein erster Test zeigte den gewünschten Erfolg, die ganze Schinderei der Jungs hatte sich gelohnt.
Nach einem kurzen Frühstück wurden die noch nötigen Dinge wie Wasser auffüllen schnell erledigt und 12:30 Uhr verließen wir die Marina von Sao Vicente.
Alle waren echt froh endlich die Kap Verden wieder verlassen zu können und segelten guter Dinge hinaus aufs Meer. 2074 Milen liegen vor uns.
Wir baten Neptun natürlich erneut um seine Hilfe und seine Beistand und hoffen der zweite Teil der Reise steht unter einem besseren Stand.

Die erste Nacht war dann super klar, wir hatten einen gigantischen Sternenhimmel und im Meer funkelte das Plankton. Auch konnten wir irre viele Sternschnuppen sehen. Ein Traum!


noch immer auf Kap Verde .... (04.12.2010 20:31 Uhr)
16° 53' 15'' N 24° 59' 49'' W

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Freitag, 03.12. und Samstag, 04.12. Kap Verde

Aus dem kurzen Stop auf Kap Verde sind dann doch mehrere Tage geworden, als wir am Donnerstag hier eingelaufen sind,
ging das Getriebe nicht mehr zu schalten. Nach dem Tanken fuhren wir in unsere Parklücke in der Marina und die Jungs schauten
sich den Schaden an. Schnell war erkennbar, das wir hier nichts selbst reparieren können. Jürgen lief hier vor Ort nach Hilfe und
fand einen 74 jährigen, der beherzt in den Maschinenraum sprang und begann. Leider war er genauso schnell fertig wie er gestartet
hat, jedoch ohne Erfolg. Als es dann spät abends war, brachen die Jungs ab. Wir wollten am Freitag einen Techniker zu Hilfe rufen.

Am Freitag Morgen begann das Spiel aufs Neue. Der Versuch einen Techniker zu finden, lief parallel zu dem selbständigen Start der
Reparatur. Basti und Kay bauten das komplette Getriebe aus. Das Boot sah aus wie eine KFZ Werkstatt :o) Den komplette Tag sah
man die Beiden zwischen Einzelteilen, Motorenöl und Schrauben. Wir anderen waren noch mal einkaufen, sahen uns den Ort an und
brachten den Tag irgendwie rum. Tina und Grit waren uns einklarieren, ein lustiges Spielchen mit einem Beamten, der irgendwie absolut
nicht in Eile war.
Es ist super heiß hier, wir haben 31° und die Sonne brennt den ganzen Tag.
Die Marina hier ist an sich sehr schön, es sind viele Boote im Hafen, die Duschen sind sauber und nebenan gibt es einen Yachtclub,
der ab 18 Uhr für leichte Musikunterhaltung sorgt. Also eigentlich echt nett, wenn man nicht weg wöllte und noch eine so lange Strecke
vor sich hat :o)
Als gestern Abend offensichtlich wurde das es auch heute nichts mit der Fertigstellung wurde, gingen wir alle duschen und bereiteten uns
auf einen „Ausgeh-Abend“ vor. Hieß, wir gingen in den benachbarten Club Nautiqe, was ein Innenhof mit Plastikstühlen und einer Bar war,
zu Lifemusik und kaltem Bier. Das Essen war leider nicht so gut wie die Musik aber da wir vor Hunger alle bald umfielen, haben wir es trotzdem gegessen. Wir hatten einen lustigen Abend, waren dann aber alle ziemlich fertig und relativ zeitig im Bett.

Heute morgen gingen die Arbeiten direkt weiter. Die Jungs waren inzwischen überzeugt das sie es alleine hinbekommen und schrauben und schrauben seitdem.
Wir Mädels vertrötelten uns die Zeit an Bord, surften im Netz, schrieben emails, die Jungs waren mal auf dem Markt unterwegs.Haben uns Mädels sogar schöne KokosNuss- Ohrringe mitgebracht .... :o)
Irgendwie wurde es trotzdem relativ schnell Abend. Da wir es auch heute nicht mehr schaffen auszulaufen, werden wir auch heute noch mal
an Land gehen und eine kleine Kneipe für den Ausgang des Tages suchen.

@ Cindy: nachträglich alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag !!! hab an dich gedacht und hoffe ihr hattet einen schönen Tag LG Gritti
@ Kurt: auch dir nachträglich alles Gute zur 6 .... von Tina
@ Matthias: dir alles Liebe zur 5... von Tina

und noch an Alle: die ersten Kalendertürchen sind geöffnet worden, Schoki auch bei 31° sehr lecker :o)


Kap Verden (02.12.2010 18:03 Uhr)
16° 53' 15'' N 24° 59' 49'' W

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Da wir von euch wissen, das der 27.11. noch fehlt, versuche ich diesen nachzuschieben, wir haben Probleme und wissen nicht warum, schauen wir ob es so funktioniert.

Nachtrag zu 26.11.

Am späten Nachmittag entdeckte Sebi einen „großen Fisch“ im Meer. Es dauerte nicht lange bis wir sahen,
dass es Delphine waren. Die Schule bestand ungefähr aus 15 Delphinen, die mit viel Spaß und Spieltrieb um
unser Boot schwammen. Sie sprangen hoch, jagten sich und hatten ihre wahre Freude an der gemeinsamen
Strecke mit unserem Boot. Es war großartig den Tieren in aller Ruhe zusehen und sie auch fotografieren zu können.
Der Abend lief gemütlich an Deck aus. Tina verwöhnt uns mit ihren Kochkünsten. Gestern gab es tatsächlich ein
3-Gänge-Menü: Salat als Vorspeise, Rührei mit Schnittchen und danach noch einen leckeren Obstsalat, den Jürgen
uns immer zubereitet.
Die Nachtwachen begannen ihren Dienst und es endete ein schöner Tag auf See.

Samstag, 27.11.2010 – 4. Seetag

Schon in der Nacht wurde der Wind faul und uns fehlte die nötige Boe, so dass wir den Motor zuschalten mussten.
Als dieser nicht so wollte wie wir, mussten die Jungs mal wieder in die Tiefen des Maschinenraums abtauchen.
Torsten versuchte direkt nach dem Wachwerden sein Glück mit der Angel erneut und tatsächlich es dauerte heute
nur knappe 15 Minuten und es gab einen Biß. Mit viel Geduld und noch mehr guten Ratschlägen von uns allen holte
er einen ca. 80cm großen und ca. 9 kg schweren Bonito an Deck. Welch eine Freude!! wir waren alle echt aufgeregt
und freuten uns schon jetzt auf ein leckes Fischessen. Zuerst musste allerdings der Fisch noch getötet, ausgenommen
und filetiert werden. Es waren 2 gigantische Filetstückchen geworden! Aus dem restlichen Fleisch bereiteten wir ein
perfektes Thunfisch – Carpaccio mit frischem Ingwer zu… es war göttlich.

Am Nachmittag war großer Badetag, das macht man ja auch zum Samstag oder Sonntag :o)
Die Dusche an Deck war großartig! Ein gemütlicher Tinto de Verano am Bug des Schiffes mit Blick auf einen ruhigen
Atlantik folgte. Apropos ruhiger Atlantik: wir warten sehnsüchtig auf die Passatwinde, um mit mehr Geschwindigkeit als
den momentan mühsam erkämpften 4 – 4,5 Knoten vorwärts zu kommen. Bei dieser Gelegenheit wäre es auch prima,
wenn uns eine der beauftragten Personen endlich eine SMS mit dem kommenden Wetter und Windverhalten schicken
könnte :o)

Auch möchte ich heute mal einiges zum Leben an Bord berichten, was für den Einen oder Anderen nichts Neues ist,
aber sicherlich doch Viele von Euch interessiert:
Also das Leben an Bord ist wie ein lebhafte WG :o) am Morgen stehen wir alle so zwischen 9 und 10 Uhr auf, ein erster
Kaffee wird gekocht. Wenn nötig werden Wartungs – und Reparaturarbeiten von den Jungs durchgeführt. Im Laufe des
Tages wird gelesen, geredet oder einfach nur aufs Meer geschaut. Man hat unendlich viel Zeit zum Nichtstun – ein
wahrer Luxus! Gegen Nachmittag gibt´s einen kleinen Snack, zum Sonnenuntergang der Sundowner, bei dem immer alle
dabei sind.
Das Abendessen wird von jedem mal zubereitet, wobei wir hier Tinas vorzügliche Kochkenntnisse loben wollen. Sie kocht
wie ein kleiner Gott und wie das immer so ist: wer viel kann, muss viel machen. Dafür spülen die Andere zum Beispiel das
Geschirr öfters, weil wir noch nicht so oft in der Küche aktiv waren.
Für die Nachtwachen haben wir uns in 2er Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hat 3 Stunden Dienst. Nach diesen 3 Stunden
hat man 6 Stunden Zeit zur eigenen Verfügung, was natürlich nachts schlafen bedeutet, tags macht jeder was er gerade
möchte. Im Laufe des Tages verschwindet jeder auch mal für ein, zwei Stündchen in die Kajüte. Man bekommt also trotz
der 6 Stunden, die ja wenig klingen, genügend Schlaf. So vergeht Tag um Tag :o)

heute ist der 02.12. wir sind für paar Stunden auf Kap Verden um aufzutanken und noch Milch nachzukaufen. es ist irre
heiss hier, wir haben 30,6 Grad. Wir wissen das ihr zu Hause alle im Schnee versinkt und versuchen im Dezember ein wenig
von der Sonne zurück nach Deutschland zu bringen.
seid alle ganz lieb gegrüßt...


kurz vor Kap Verden (01.12.2010 20:17 Uhr)
18° 07' 00'' N 23° 44' 26'' W

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Dienstag, 30.11. und Mittwoch, 01.12.10 – 07.und 08. Seetag

Der gestrige Tag verlief eigentlich wie die Tage davor. Wir haben nicht ausreichend Wind und müssen deshalb noch weiter südlich gehen, da laut Wettervorhersage der Passatwind erst zwischen 12. und 14. Breitengrad bläst. Ansonsten verlief der Tag ohne weitere Zwischenfälle, wir lasen an Bord, bummelten in den Tag und der erste Sonnenbrand hat sich auch eingefunden.

Heute begann der Tag direkt wieder mit einem Fisch an der Angel, ganz zeitig morgens, während seiner Wache, angelte Basti eine Dorade während wir anderen noch schliefen. Sie war ca. 50 cm groß und 5 kg schwer. Das Abendessen war damit gesichert.
Den restlichen Tag verbrachten die Jungs damit den Autopilot zu reparieren.
Der Wind ließ noch immer auf sich warten, so dass wir auch heute den kompletten Tag mit Motor unterwegs waren, was Kay so langsam an den Nerven zehrt. Einen kurzen Motorstop nutzten wir heute für einen Sprung ins offene Meer bei 3500 m Tiefe.
Wir haben heute das erste Kalendertürchen bei sonnigen 30° geöffnet und dabei an den Schnee in Deutschland gedacht. :o)
PS: die SMS per Irridium kommen alle an :o) Danke !!!

@ dem alten Seebären Doc. Weiske einen herzlichen Glückwunsch zur Halbzeit von Tina und Kay


6. Seetag - warten auf den Passatwind (29.11.2010 20:12 Uhr)
19° 12' 15'' N 21° 12' 20'' W

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Sonntag, 28.11. und Montag 29.11.10 – 5. und 6. Seetag

Den ersten Advent verbrachten wir bei einem super sonnigen und schönen Tag. Zur Feier des Tages gab es
sogar Kuchen. Leider hatte keiner eine Kerze mit so dass es ganz ohne weihnachtlichen Schnickschnack ablief,
was bei 29,9 Grad auch ok war .:o)
Auch heute schwamm am Nachmittag wieder eine große Delphinschule mit unserem Boot mit. Es beeindruckend
wie schnell und wendig diese kleinen Flipper sind.
Basti erklärte uns heute auch noch mal die Entstehung der Passatwinde, auf die wir ja immer noch sehnsüchtig warten.
Aber bisher vergeblich. Deswegen wurde auch der Entschluss getroffen, dass wir die Kap Verden nicht ansteuern
werden. Uns fehlt einfach die Zeit dazu.


Heute war das Highlight des Tages dass Torsten einen undankbaren Albatros an der Angel hatte. Als er ihn nämlich
von der Angelschnur befreit hat, hackte dieser Vogel noch mal nach Torsten und verschaffte ihm leichte Wunden an
Fuß und Finger. Dafür wollten wir eigentlich ein Frikassee von dem Tier kochen, leider war nicht genug an dem
Federvieh dran :o) lohnte sich ja gar nicht ihn zu rupfen.

Ansonsten ist heute nix weiter passiert, wir warten auf den richtigen Wind, der wohl erst am Mittwoch kommen soll.
Dadurch können wir gar nicht auf den direkten Weg segeln, was uns nach wie vor wertvolle Zeit kostet.

Einen kleinen Exkurs in unsere Küche:
Bevor man Schränke öffnet, muss man immer erst hören, ob es darin nicht „kichert“. 100% sitzen hinter der Tür mindestens
1 bis 2 Tüten Mehl oder Nudeln absprungbereit. Sobald man die Tür öffnet, geht es los: alles was raus kommen könnte,
versucht es auch. Am meistens habe die Utensilien Spaß, die direkt über dem Herd verstaut sind. Diese warten solange
auf ihren Moment bis sie sich mit einem Sprung aus dem Fach exakt platziert auf den Löffel begeben können, welcher
sich in dem Topf mit der Tomatensoße befindet und der dann wiederum durch die Hebelbewegung eben diese Soße perfekt
an Wänden, Schränken und in der Nähe stehenden Personen verteilt. Noch spannender ist das Kochen und die Vorbereitung.
Man stelle sich dies ungefähr so vor: Da ja die Bewegungen durch den Seegang hier nicht mehr so planbar sind, rennt man
zwischen Herd und Spüle immer hin und her. Zwei Schritt vor, einen zurück. Wirklich mühselig. Die Bändigung des Kochgutes
steht nun an. Da dieses immer über das Brett hinaus, auf den Tisch und von dort auf den Boden rennt (verflixt es ist aber auch
alles rund), muss es immer wieder aufs Neue eingefangen werden. Da ja nebenbei die Töpfe und Pfannen, wo die Sachen rein
müssen auch schon auf dem Herd stehen, wird es spannend. Bewaffnet mit einem Messer in der einen Hand und der Zwiebel
in der anderen Hand versucht man ohne sich in die Finger zu schneiden, diese in Würfel zu zerlegen. Währendessen muss man
mit der dritten Hand die Tomaten, die sich mal wieder auf der Flucht befinden einfangen und mit der vierten Hand den Deckel
der sich gerade vom Topf mit dem kochenden Nudelwasser absetzen will, auffangen…. Mit den Füßen und Augen verhält es
sich nicht anders. Gleichzeitiges Schielen in alle Richtungen und Ausbalancieren der eigenen Person nimmt soviel Konzentration
in Anspruch, das die Funktion der Ohren gegen Null gefahren wird. Wohl damit man dem Gelächter der Mitsegler, die dieses
Schauspiel verfolgen nicht mehr viel Beachtung schenken kann…. :o)

@Henry, nachträglich alles Liebe und Gute zum Geburtstag von Tina


3. Seetag (26.11.2010 15:00 Uhr)
22° 42' 00'' N 18° 03' 00'' W

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Freitag, 26.11.2010 – 3. Seetag

Heute haben wir Wale gesehen! Ca. 70 Meter neben dem Boot hoben 2 Wale ehrwürdig ihre Flossen in die Luft,
bevor sie wieder untertauchten und verschwanden.

Der Tag verlief auch heute wieder ruhig, die Jungs versuchten Ihr Glück mit Angeln, leider noch immer ohne den
großen Erfolg, aber wir sind guten Mutes, das wir bald Fisch essen werden! Bis jetzt war es nur ein kleiner, den wir
aber sofort wieder in die Freiheit entlassen haben.
Zur Siesta saßen wir alle an Deck, jeder hatte ein Buch in der Hand und wir genossen das Wetter und die Ruhe.
Das Wasser ist unglaublich blau, man kann das kaum beschreiben.

@Uwe: Happy Birthday zu deinem heutigen Geburtstag
@ liebe Meeraner: ich wünsche euch morgen eine klasse Geburtstagparty !! Natürlich auch alle Liebe und Gute an
die 2 Geburtstagskinder! Und nachträglich alle Gute für Jacki!



Donnerstag, 25.11.2010 – 2. Seetag

Der zweite Seetag verlief ruhig und entspannt. Kurz nach 10 Uhr saßen wir bei einem Kaffee gemeinsam auf dem Deck.
Die Sonne schien hinter einer leichten Schleierwolke. Torsten packte direkt danach die Angel aus und tatsächlich:
nach 50 Minuten der erste Biss. Der Fisch, vermutlich eine Goldmakrele mindestens 80 cm groß sprang ein paar mal
aus dem Wasser. Wir sahen ihn schon lecker in der Pfanne, aber dann riss er sich samt Köder wieder ab. Torsten war
enttäuscht, das hätte der erste Fang sein können.

Kurze Zeit später sahen wir die ersten Delphine, eine kleine Schule schwamm ca. 50 Meter neben unserem Boot. Was
für ein wunderschöner Anblick!
Ab Mittag hatten wir auch super Wind und flogen mit 7 – 7,5 Knoten über das Wasser. Allerdings heute aus einer
anderen Richtung, nämlich aus Süd-West, so das die hart antrainierte Schräglage der letzten Tage heute auf die
andere Seite verlagert werden musste, was natürlich für neue, blaue Flecke sorgte, weil man unter Deck irgendwo
dagegen flog.
Die Stimmung an Bord ist super gut. Es hat sich inzwischen alles eingespielt und eine gewisse Routine hat Einzug
gehalten.
Das Wetter ist perfekt, die Sonne scheint, der Wind ist noch kühl aber sorgt für konstante Reisegeschwindigkeit zwischen 5 – 6 Knoten.


Auslaufen & 1. Seetag (24.11.2010 18:39 Uhr)
26° 02' 36'' N 16° 42' 52'' W

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Jürgen und Grit übernahmen heute morgen 6 Uhr die Wache von Tina und Basti. Es war noch dunkel
und auch relativ frisch. Knappe 50 Minuten später waren wir Zeugen eines tollen Sonnenaufgangs.
Der Tag an Bord verlief ruhig und gemütlich, die Jungs bauten noch mal am Solar, jeder schlief mal ein
Stündchen.
Das Wasser war unglaublich Blau, echt traumhaft. Die Sonne war heute hinter einer dünnen Wolkendecke
und wir hatten Ostwind, dadurch war es auch den ganzen Tag gar nicht so warm.
Nach 24 Stunden Fahrt haben wir genau 139 Seemeilen geschafft.

@ Oma Erika: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag wüscht dir ganz lieb Deine Tina


Dienstag, 23.11.2010
Schon kurz nach halb 8 Uhr begann heute das Leben an Bord, da wir gegen Mittag auslaufen wollten.
Die letzten kleinen Besorgungen wurden gemacht, letzte Wartungsarbeiten durchgeführt, Wasser aufgefüllt,
jeder war im Hafen noch einmal ausgiebig duschen. Zu guter Letzt mussten wir noch eine Weile auf einen
freien Zapfhahn an der Tankstelle warten. Aber als auch getankt war, ging´s dann auch tatsächlich los.
Wir verließen 15:31 Ortszeit den Hafen von Puerto Mogan. Die große Reise begann. Wir hatten strahlend
blauen Himmel, an Bord war super Stimmung.
Als wir Gran Canaria schon ein ganzes Stück hinter uns gelassen haben, haben wir dann auch Neptun gerufen
und um seine Hilfe und seinen Bestand gebeten.
Die Fahrt ging super voran, wir hatten konstant an die 6 Knoten. .
Kurz nach dem ersten Sundowner auf dem großen Wasser konnten wir auch einen traumhaften
Sonnenuntergang beobachten.
Zum Abendessen zauberte uns Tina ein super leckeres Essen, es gab Schweinefilet mit Kartoffeln und
Gurkensalat.
Und dann konnten wir sogar noch einen gigantischen Mondaufgang beobachten, was für ein großartiger
Start! Es war wirklich alles perfekt.
Die erste Nachtschicht übernahm die Wache, wir haben uns in 2er Gruppen aufgeteilt und jede Wache geht 3 Stunden.


Vorbereitungen Tag 2 Hafen Puerto Mogan (22.11.2010 11:06 Uhr)
27° 49' 00'' N 15° 45' 00'' W


Nach dem ersten Kaffee kam, wie ausgemacht, der Lieferservice vom Supermarkt. Zahlreiche Kisten
und Tüten wurden abgeladen und mussten an Bord verstaut werden. Um nur die wichtigsten zu
nennen: 350 l Wasser, 40 l Saft, 30 l Cola, 15 kg Nudeln, 15 kg Kartoffeln, 5 kg Reis, 12 kg Mehl,
3 kg Zucker, 2 kg Salz, Gemüse in Dosen, Kuchen, Kekse, Obst.
Als alles verstaut war, gab es ein leckeres Frühstück an Bord und weiter Reparaturarbeiten folgten.
Die Jungs bauten an der Elektrik, der Solarregler war kaputt und kostet einiges an Nerven, bis wir
dann einen neuen gekauft haben. Pünktlich zum Sonnenuntergang gabs den Sundowner und auch
heute beendeten wir den Tag in dem leckeren Restaurant von gestern.

Eine kurze Bemerkung natürlich auch noch zum Wetter, auch wenn Ihr es zuhause bestimmt nicht wissen
wollt: wir haben eine strahlende Sonne an einem blauen, leicht bewölkten Himmel bei großartigen 28,9° C


Vorbeitung im hafen Puerto Mogan (21.11.2010 15:39 Uhr)
27° 49' 00'' N 15° 45' 00'' W

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Samstag, 20.11.2010

Gegen 11 Uhr haben sich Kay, Tina, Torsten und 2 x Sebastian in Dresden am Flughafen getroffen.
Die Unmengen Gepäck wurden auf alle verteilt, Sperrgepäck aufgegeben, Feuerzeuge versteckt... :o)
Der Flug an sich war unspektakulär und ging schnell vorüber.
In Las Palmas angekommen, wurde das Gepäck ins Taxi verstaut und Grit angerufen,
das wir unterwegs sind.
Ich saß in der Zeit mit meinen Eltern in einer Kneipe am Hafen von Mogan und wartete auf die
Reisegruppe. Da ich, Grit, aus Frankfurt angereist bin, war ich schon 1 Tag eher auf Gran Canaria
und hatte noch einen schönen, gemütlichen Tag mit meinen Eltern im Hotel, die durch Zufall hier
Urlaub machten.

Voller Spannung schaute ich auf die vorbeilaufenden Leute und überlegte, wer es von denen sein
könnte. Allerdings war es dann nicht schwer zu erkennen, weil 5 Leute mit einem Karren, der
mannshoch mit Gepäck beladen war, um die Ecke kamen. Das mussten sie sein! Und natürlich
war es auch so, ich habe Tina sofort erkannt.
Wir räumten das Gepäck auf das Boot, verteilten die Kajüten und gingen ins nächste Restaurant.
Es war ein lustiger, erster Kennlernabend, bei dem auch der Einkaufszettel für den Törn geschrieben
wurde. Was echt nicht leicht war, 7 Personen, 4 Wochen und es sollte an nix fehlen. Da war
Konzentration gefragt.
Nach einigen Flaschen Wein und einem leckeren Essen war die Einkaufsliste geschrieben
und wir gingen schlafen.


Sonntag, 21.11.2010

Kurz vor halb 9 Uhr begann das Leben an Bord, der erste Kaffee war wunderbar. Torsten hatte
ssigen Lädchen frische Brötchen, Wurst und Käse gekauft. Jürgen, unser 7. Reiseteilnehmer,
war inzwischen auch angekommen, damit waren wir vollzählig. Nach dem Frühstück haben die
Jungs sich um diverse Vorbereitungs- und Wartungsmaßnahmen an Bord gekümmert und Tina,
Jürgen und ich sind diesen gigantischen Einkaufszettel abarbeiten gefahren. Leider war es nicht
wie vermutet ein Großhandel, sondern ein kleiner „Konsum“ ums Eck. Es war ziemlich schwierig,
aber letztendlich haben wir alles bekommen. Für den einen oder anderen Artikel haben wir das
Regal zwar vollständig geleert, aber wir hatten was wir brauchten. 8 große Einkaufskörbe waren
gefüllt, die das Geschäft uns am nächsten Morgen ans Boot liefern wollte. Völlig fertig haben wir
uns direkt vor dem Geschäft erstmal eine Flasche Sekt als Belohnung gegönnt.
An Bord zurück waren die Jungs noch voll im Gange, die Wasserbehälter waren gereinigt, die
Pumpe repariert, Funkgerät eingerichtet, diverse Gepäckstücke verstaut.
Zum Sonnenuntergang haben wir heute auch den ersten der sicherlich traditionell werden
Sundowner getrunken. Nach diesem waren wir super leckeren Fisch essen, wieder in einer der
zahlreichen Hafenkneipen hier vor Ort. Bei Torsten und mir gab es eine großartige, schwarze Paella.


Das Boot wartet schon... (06.11.2010)
27° 49' 00'' N 15° 45' 55'' W

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Die Victoria wartet schon sehnsüchtig im Hafen Puerto Mogan auf die Mitsegler ...

Aktualisiert: 26. Dezember 2010 17:30 Uhr